Dienstag, 27. Juni 2017

Tröstlich (Figurinen im Museum 107)

(Quelle und Ort unbekannt)

Figurinen im Museum (106)

Museo della vita e delle tradizioni popolari sarde, Nuoro

Mittwoch, 21. Juni 2017

Seitensprünge (5:Kinderspaß im Volksgarten)

Ihr sucht noch nach Möglichkeiten, euer Kind/eure Kinder in den Sommerferien spannend und unterhaltsam zu beschäftigen? Dann seid ihr bei uns richtig! Im Rahmen von wienXtra kinderaktiv (WienXtra-kinderinfo) bieten wir wieder tolle Nachmittagsprogramme für 3- bis 6-Jährige im Burggarten. Weltmuseum Wien

In einer Diskussionsveranstaltung in Linz hat jüngst Walter Grasskamp von einem Schwinden des Bildungsauftrages des Museums gesprochen und seiner Ersetzung durch "museumsferne" Veranstaltungen. "Museumsfern" ist meine Formulierung - Walter Grasskamp hat sehr sorgfältig und vorsichtig bewertete Veranstaltungen aufgelistet, von denen er meint, sie gehörten nicht zu den Museumsaufgaben. Ich stimme ihm zu und beginne mit einer Sammlung, die unter den "Museumsferne-Verdacht" fallen...

Freitag, 16. Juni 2017

wenn es guade und bese geatna gibt, dann gibt es auch guade und bese museumsdirektorinnen

Dass es "guade und bese geatna gibt", wissen wir seit H.C.Artmann. Dass es guade und bese Museumsleiterinnen gibt, seit kurzem. Dank der Salzburger (Kultur)Politik. Einmalig (in meiner Erinnerung) ist die angekündigte Nichtverlängerung des Vertrages mit Sabine Breitwieser wegen ihres Umgangs mit dem Personal. Inzwischen wurde der Posten ausgeschrieben und jetzt (erst?) gibt Sabine Breitwieser bekannt, daß sie für eine weitere Amtsperiode (wie das so schön heißt) nicht zur Verfügung steht.



"Drehpunkt Kultur, die Salzburger Kulturzeitung im Internet" weiß außerdem vom drohenden bzw. schon stattgefunden Abzug privater Sammlungen und möglicherweise auch der Fotosammlung des Bundes (was mit ihrer Person nichts zu tun haben muß, oder?).

Damit wird ironischerweise Sabine Breitwieser, die an der Übersiedlung der Sammlung der Genrali-Foundation von Wien nach Salzburg maßgeblich beteiligt war, jetzt selber von den Unwägbarkeiten privater Sammlertätigkeit und -politik eingeholt. Denn Fotografis, die Fotosammlung der Bank Austria, wird aus Salzburg abgezogen. Und eine private Sammlung eines anonymen Sammlers (ja, auch so etwas gibt es in den öffentlichen Sammlungen) geht an die Kremser Kunsthalle (oder nicht doch an das geplante Moderne Museum ebendort?).

Sonntag, 11. Juni 2017

Kleiner Fairnestest für Museumsleiter und prekär Beschäftigte


Diese sechs schönen Fragen hat Facebook angespült. Fragen zu einem Tabu. Über Geld redet man nicht, auch im Museum, vor allem dann, wenn man Sparzwänge und Vollrechtsfähigkeit zur Re-Finanzierung nach unten weiterreicht...
Ich füge noch eine siebente Frage hinzu: Welches Vielfache des Durchschnittseinkommens aller MitarbeiterInnen macht der Gehalt der Museumsleitung aus? Das Doppelte, mehr als das Dreifache, mehr als das Zehnfache...?

• Are your internships paid or unpaid?  (Every museum internship should be paid. Period. You can rationalize it any way you want, but if you are offering unpaid internships for the "experience" you are ripping people off, AND contributing to the lack of diversity in the museum field.)

• Do all your job listings list salary ranges? (If not, what are you ashamed of?)

• Is there pay parity between departments? (Do you really want to make the argument that development staff should be paid much more than exhibits or education staff?)

• Can your full-time staff actually support themselves on the salary you pay them? (Or do they need second jobs?)

• Do you delay (or "slow pay") contractors or freelancers? (Your institution expects work to be done in a timely way, so why shouldn't contractors have the same expectation about their pay?)

• Are you choosing employees because of their spouse's benefits, or deliberately holding down scheduled hours to avoid paying benefits?  (Not only are you skirting unfair labor practices if you are doing this, but you are a weasel if you are doing this!)

Figurinen im Museum 103

Air Terminal Museum Houston. Berufsbekleidung des Personals



Museologischer Verismus (Figurinen im Museum 102)

Leider nicht beschriftetes Foto. Zufallsfund in den unendlichen Weiten des Internets. Es wäre interessant, w e l c h e s Museum auf so ein Arrangement kommt?!



Figurinen im Museum 101

Museum Dordrecht



Figurinen im Museum 100

Achterhoeks-Museum. Badhoevedorp, Niederlande

Achterhoeks-Museum. Badhoevedorp, Niederlande

Freitag, 9. Juni 2017

Das proaktive Museum. Lektüre einer Tagungsausschreibung





  • How is audience research and evaluation helping to identify individual needs?
  • What does it mean to define target groups beyond demographic segmentation?
  • What are the challenges and barriers to include audience research results in institutional planning and strategic positioning?
  • How to align an organisation so that all departments feel responsible for audience development?
  • How can a fruitful balance be achieved between visitor focus and other key museum responsibilities?
  • What can trend research contribute to new audience development initiatives and how can it help shape a proactive museum for the future?

Eine Tagungsausschreibung. Für MuseumsmitarbeiterInnen.
Die ersten vier Punkte könnte man beliebig auf höchst unterschiedliche Unternehmen anwenden, denn deren Sinn ist eine der Profitmaximierung dienende Verhaltensuntersuchung und -beeinflußung. SPAR, ÖBB, AMAZON, MUSEUM.

Es geht um Konsum. Um einen Anbieter und um Kunden. Das hebelt von vornherein den sozialen Sinn des Museums als möglichst selbstbestimmte Teilhabe und Öffentlichkeit von vornherein aus. Konsum ist nicht Öffentlichkeit.

Dann wird unter dem Punkt fünf noch dazu die Besucherorientierung zu einer mit anderen gleichwertigen Funktion des Museums erklärt, die es "auszubalancieren" gilt. Der Besuch und der Besucher, Museumsöffentlichkeit, eine Aufgabe unter anderen? 

Statt Bildung in Teilhabe: Sozialtechnik. Das Verständnis vom Museum als Dienstleistungsbetrieb, der Kundenwünsche zu befriedigen hat, zerstört (vermutlich nicht proaktiv, sondern bloß ahnungslos) die historisch entwickelte gesellschaftlich-politische Rolle des Museums als Bildungsinstanz.

Und auch das: Der Teppich zum Einfallstor für die Privatisierung von Museen wird ausgerollt.

Berufliche Weiterbildung als Verbildung.

Eine Denkschönheit, gespendet von -: Kulturagenda.


Seitensprünge (3:Picknick)

Museums-Picknick im Grünen

Genießen Sie Kultur, Natur und Kulinarik mit unserem Museums-Picknick im Grünen: An vier Museumsstandorten kombiniert dieses feine Angebot spannende Führungen mit regionalen Köstlichkeiten aus dem Picknick-Korb Ihrer Wahl zu einem einmaligen Preis.

Angeboten wird das Museums-Picknick im Grünen für Schloss Eggenberg und seinen historischen Garten, das Jagdmuseum Schloss Stainz, den Österreichischen Skulpturenpark und das Rosegger-Geburtshaus Alpl.

Universalmuseum Joanneum 2017




In einer Diskussionsveranstaltung in Linz hat jüngst Walter Grasskamp von einem Schwinden des Bildungsauftrages des Museums gesprochen und seiner Ersetzung durch "museumsferne" Veranstaltungen. "Museumsfern" ist meine Formulierung - Walter Grasskamp hat sehr sorgfältig und vorsichtig bewertete Veranstaltungen aufgelistet, von denen er meint, sie gehörten nicht zu den Museumsaufgaben. Ich stimme ihm zu und beginne mit einer Sammlung, die unter den "Museumsferne-Verdacht" fallen...

Seitensprünge (2:Tauchgang)

Heute ist World Oceans Day! 
Wir haben zwar keinen Ozean vor der Haustür aber das Weltwunder von Gelatin im Garten. Der nächste Tauchgang findet beim Sommerfest am 7. Juli statt. (Museum des XXI. Jahrhunderts. Juni 2017. Quelle: Museumswebseite


(übrigens: Die Künstlergruppe schreibt sich "Gelitin", nicht Gelatin)


In einer Diskussionsveranstaltung in Linz hat jüngst Walter Grasskamp von einem Schwinden des Bildungsauftrages des Museums gesprochen und seiner Ersetzung durch "museumsferne" Veranstaltungen. "Museumsfern" ist meine Formulierung - Walter Grasskamp hat sehr sorgfältig und vorsichtig bewertete Veranstaltungen aufgelistet, von denen er meint, sie gehörten nicht zu den Museumsaufgaben. Ich stimme ihm zu und beginne mit einer Sammlung, die unter den "Museumsferne-Verdacht" fallen...

Seitensprünge (1:Babys ins Museum)

In einer Diskussionsveranstaltung in Linz hat jüngst Walter Grasskamp von einem Schwinden des Bildungsauftrages des Museums gesprochen und seiner Ersetzung durch "museumsferne" Veranstaltungen. "Museumsfern" ist meine Formulierung - Walter Grasskamp hat sehr sorgfältig und vorsichtig bewertete Veranstaltungen aufgelistet, von denen er meint, sie gehörten nicht zu den Museumsaufgaben. Ich stimme ihm zu und beginne mit einer Sammlung, die unter den "Museumsferne-Verdacht" fallen...



Baby-Eltern-Treff inklusive Kunsterlebnis! Das 21er Haus bietet Ausstellungsführungen für frischgebackene Eltern an, die ganz auf Ihre Bedürfnisse mit Baby (0 bis 1 Jahr) abgestimmt sind. In ruhiger und entspannter Atmosphäre widmen wir uns den performativen Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm.
Wickeltisch und Fläschchenwärmer stehen zur Verfügung. Besuch mit Kinderwagen möglich, Tragehilfe empfohlen.